Kombipille

Die Medikamente, die zur Schwangerschaftsverhütung mit Abstand am häufigsten verwendet werden, sind die kombinierten Pillen. Die Bezeichnung beruht darauf, dass diese Arzneimittel zwei wirksame Inhaltsstoffe enthalten. Es handelt sich dabei um künstlich hergestellte Hormone, die in natürlicher Form im weiblichen Organismus vorhanden sind.

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Eine wesentliche Eigenschaft der kombinierten Antibabypille besteht unter anderem darin, dass diese meistens nur in den ersten drei Wochen der Periode eingenommen werden muss. In den letzten sieben Tagen kann hingegen auf die Verwendung verzichtet werden, was allerdings nicht bedeutet, dass kein Schwangerschaftsschutz mehr vorhanden ist.

Wie wirkt die Kombipille?

Die zwei Hormone, die in jeder kombinierten Antibabypille in künstlicher Form vorhanden sind, heißen Östrogen und Gestagen. Durch die Zugabe dieser Wirkstoffe erhöht sich der Hormonspiegel im Organismus, was einen entscheidenden Einfluss auf die Vermeidung einer Schwangerschaft hat. Es wird dann nämlich keine Eizelle mehr abgegeben. Wenn jedoch keine Eizellenabgabe stattfindet, können Frauen natürlich keinesfalls schwanger werden. Genau das ist die Wirkung, auf die Patientinnen bei einer Antibabypille vertrauen.

Worin unterscheiden sich die Präparate?

Mittlerweile gibt es deutlich mehr als 30 verschiedene kombinierte Antibabypillen, die Frauen kaufen können. Deshalb stellen sich Patientinnen die berechtigte Frage, ob es Unterschiede zwischen den einzelnen Präparaten gibt und worin diese bestehen. Wichtig zu wissen ist, dass sich die kombinierten Antibabypillen in zwei große Gruppen einteilen lassen, nämlich in die ein- und mehrphasigen Präparate. Bei der Einphasen-Pille ist es so, dass jede Tablette die gleiche Menge an künstlichen Hormonen enthält. Die mehrphasigen Pillen zeichnen sich hingegen dadurch aus, dass sie in verschiedene Stufen unterteilt sind. Jede Phase enthält in diesem Fall eine unterschiedliche Hormonmenge. Der große Nachteil besteht allerdings darin, dass die Einnahme exakt und ohne Abweichung so erfolgen muss, wie es vorgeschrieben ist.