Unisex-Verhütungsmittel: Forscher entdecken wichtigen Mechanismus

Unisex-Verhütungsmittel: Forscher entdecken wichtigen MechanismusForscher aus den USA – genauer gesagt aus Berkeley, Kalifornien – haben vor kurzem wichtige Erkenntnisse über die molekularen und hormonellen Abläufe bei der Befruchtung einer weiblichen Eizelle gewonnen. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich in Zukunft vielleicht ein Unisex-Verhütungsmittel entwickeln, das bei Männern und Frauen gleichermaßen wirkt. Außerdem hoffen die Forscher, Unfruchtbarkeit bei Männern besser zu verstehen und in Zukunft besser behandeln und diagnostizieren zu können.

Veröffentlicht wurden diese Erkenntnisse in der wohl renommiertesten Fachzeitschrift in der Welt der Wissenschaft – im Magazin Science. Eine solche Veröffentlichung zeigt bereits, wie wichtig die neuen Erkenntnisse für die Zukunft der Medizin – und somit für die Zukunft der Menschheit – sein können.

Wie das Unisex-Verhütungsmittel funktionieren soll, was genau die Forscher herausgefunden haben und wieso die Entwicklung aktuell viel zu langsam abläuft, erfahren Sie im folgenden Artikel. Wird die Antibabypille bald abgelöst? Weiterlesen

Natürliche Familienplanung mit Smartphone-Apps – Empfehlenswert?

Natürliche Familienplanung mit Smartphone-Apps - Empfehlenswert?Die Antibabypille stellt zwar eines der beliebtesten und sichersten Verhütungsmittel unserer Zeit dar, allerdings kann die Pille bei manchen Frauen zu nicht unerheblichen Nebenwirkungen führen. Dazu zählen beispielsweise ein erhöhtes Thromboserisiko, eine sinkende Libido (= sexuelle Lust) und Stimmungsschwankungen.

Da viele Frauen zudem keine Lust auf das Kondom haben – vor allem in Langzeitbeziehungen -, schrumpft die Anzahl möglicher Alternativen massiv. Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Frauen in einer solchen Situation für die natürliche Familienplanung.

Wie die natürliche Familienplanung (kurz: NFP) grundsätzlich funktioniert, wie sie mithilfe von Smartphone-Apps vereinfacht werden kann und wieso wir diese Form der Verhütung nicht weiterempfehlen können, erfahren Sie im folgenden Artikel. Weiterlesen

Projekt „Biko“: Kostenlose Verhütung für sozial benachteiligte Frauen

Projekt "Biko": Kostenlose Verhütung für sozial benachteiligte FrauenVor kurzem hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung herausgefunden, dass Frauen, die über wenig bis gar kein Geld verfügen, nur kurzfristig und mit sehr unsicheren Mitteln verhüten. So häuft sich die Zahl ungewollter Schwangerschaften in dieser speziellen sozialen Gruppe besonders.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Staat ein Modellprojekt ins Leben gerufen, bei dem es darum geht, Frauen aus ärmeren Verhältnissen die Verhütungsmittel zu bezahlen. So möchte man verhindern, dass sich die Situation der Frauen durch ein ungewolltes Kind noch weiter verschlechtert.

Alles, was Sie über das Projekt „Biko“ wissen müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel.  Weiterlesen

Vasalgel: „Gel für den Mann“ erfolgreich an Affen getestet

Vasalgel: "Gel für den Mann" erfolgreich an Affen getestetVasalgel ist der Handelsname für das „Gel für den Mann„, das den Markt für Verhütungsmittel revolutionieren soll. Vasalgel gilt dabei als Hoffnungsträger, da die Entwicklungen sämtlicher anderer Verhütungsmethoden für Männer bisher immer früher oder später abgebrochen wurden. Das „Gel für den Mann“ würde den Markt, der sich bisher lediglich aus dem Kondom und einer Vasektomie zusammensetzt, um ein drittes Verhütungsmittel erweitern.

Bereits vor zwei Jahren haben wir über Vasalgel berichtet. Damals galt das Verhütungsmittel als neuer Ansatz. Mittlerweile können die beteiligten Wissenschaftler mit Stolz sagen, dass sie das „Gel für den Mann“ erfolgreich an Rhesusaffen getestet haben. Diese Studie war deshalb so wichtig, weil sie die letzte Hürde vor Tests an Menschen darstellte.

Wie Vasalgel grundsätzlich funktioniert, wie die Studie verlief und zu welchen Ergebnissen sie führte, erfahren Sie im folgenden Artikel.  Weiterlesen

Aktuelle Studie: Jede vierte Frau trinkt während der Schwangerschaft Alkohol

Aktuelle Studie: Jede vierte Frau trinkt während der Schwangerschaft AlkoholAlkohol und Schwangerschaft sind zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen sollten. Jedes Kind weiß heutzutage nämlich, dass Alkohol während der Schwangerschaft zu fatalen, gesundheitlichen Schädigungen bei ungeborenen Kindern führen kann.

Nichtsdestotrotz trinkt in Deutschland laut einer aktuellen Studie jede vierte Frau während der Schwangerschaft Alkohol. Weltweit gesehen ist es immer noch jede zehnte Frau. Mit erheblichen Folgen: In Deutschland kommen momentan mehr Kinder zur Welt, die unter den Folgen des Alkoholkonsums ihrer Mutter leiden, als unter dem Down-Syndrom (Trisomie-21).

Eine kanadische Meta-Studie hat diesen Missstand aufgedeckt und warnt die Weltbevölkerung nun erneut vor Alkohol während der Schwangerschaft. Alles, was Sie zu diesem Thema wissen müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel. Weiterlesen

Japanische Studie wettert mit Falschaussagen gegen HPV-Impfung

Japanische Studie wettert mit Falschaussagen gegen HPV-ImpfungIn Deutschland wird eine Impfung junger Mädchen gegen Humane Papillomviren (kurz: HPV) dringend empfohlen. Die Impfung senkt die Sterblichkeit aufgrund von Gebärmutterhalskrebs erwiesenermaßen um bis zu 90 Prozent.

Eine pseudo-wissenschaftliche Studie aus Japan, die im Open Access Journal „Scientific Reports“ veröffentlicht wurde, torpediert die Impfquoten weltweit jedoch nun mit Falschaussagen, die die Impfung gegen HPV als gefährlich darstellen. Weltweit fordern Forscher deshalb die Entfernung des Artikels, um die Menschen nicht weiter zu verunsichern.

Warum der japanische Artikel kein Fundament hat, warum er extrem gefährlich für das Gesundheitssystem ist und wie man mit HPV-Impfungen umgehen sollte, erfahren Sie in diesem Artikel.  Weiterlesen

Frauenärzte: Wie gut wird man bei der Verhütungsmittelwahl beraten?

Frauenärzte: Wie gut wird man bei der Verhütungsmittelwahl beraten?Vor kurzer Zeit haben Patientenschützer die ärztliche Aufklärungsarbeit bei der Verschreibung hormoneller Verhütungsmittel in Berlin geprüft und bewertet. Man wollte herausfinden, ob Frauenärzte bei der Wahl des richtigen Verhütungsmittels auf die entsprechenden Risiken hinweisen, und ob dabei wichtige Details verschwiegen werden.

Das gefährlichste Risiko stellt beispielsweise die Thrombose dar, die im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen kann. Wenn spezielle Risikogruppen nach Verhütungsmitteln fragen, die das Thromboserisiko erhöhen, stellt sich die Frage nach der Verschreibung gar nicht erst. Achten Ärzte darauf?

Die Auswahl an hormonellen Verhütungsmitteln ist mittlerweile enorm. Um nur vier Beispiele zu nennen: Die klassische Antibabypille, die Dreimonatsspritze, die Hormonspirale und das Hormonimplantat. Dabei handelt es sich mitunter um die am häufigsten verschriebenen Verhütungsmittel für die Frau.

Bei dem Test handelte es sich um eine Kooperation zwischen dem Magazin „Frontal 21“ und der „Verbraucherzentrale Hamburg„. Weiterlesen

Gebärmutterhalskrebs: Pap-Test bald nicht mehr jährlich durchführbar?

Gebärmutterhalskrebs: Pap-Test bald nicht mehr jährlich durchführbar?In Deutschland sterben jährlich rund 1.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. In 90 Prozent aller Fälle wird diese spezielle Form des Krebs durch die chronische Anwesenheit sogenannter Humaner Papillomviren (kurz: HPV) verursacht.

So gut wie jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mindestens einmal mit HPV. In den meisten Fällen verschwinden die Viren von ganz alleine wieder, ohne spezifische Symptome zu verursachen und bleibende Schäden zu hinterlassen. In seltenen Ausnahmefällen wird die Anwesenheit der Viren allerdings chronisch, sodass diese die Beschaffenheit des Gebärmutterhalses auf lange Sicht verändern: Es droht Gebärmutterhalskrebs.

In Deutschland können sich Frauen aktuell einmal im Jahr hinsichtlich Gebärmutterhalskrebs untersuchen lassen. Dabei handelt es sich um den sogenannten Pap-Test. Der Gemeinsame Bundesausschuss (kurz: G-BA) erwägt jedoch nun, aufgrund der vielen HPV-Impfungen in den letzten Jahren, den Testzeitraum zu erhöhen. Die Häufigkeit der Tests stünde in keinem Verhältnis zu den Kosten, die die Krankenkassen dadurch tragen müssten.  Weiterlesen

Gebärmuttertransplantation: Bereits 5 Kinder kamen so zur Welt

Gebärmuttertransplantation: Bereits 5 Kinder kamen so zur WeltDie Schwedin Emelie Eriksson kam ohne Gebärmutter zur Welt – lange Zeit wusste sie gar nichts davon. Im Alter von 15 Jahren stellte sich die Frage, wieso die junge Frau noch immer keine Regelblutung bekam. Eine gründliche ärztliche Untersuchung hat gezeigt, dass ihr das entsprechende Organ einfach komplett fehlt. Die Folge damals: Emelie würde niemals eigene Kinder bekommen können.

Einige Jahre später erschien mit den Forschungen des Arztes Mats Brännström jedoch ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Emilie war damals Anfang der 20er und hatte den Traum, jemals selbst Kinder zu bekommen, eigentlich schon aufgegeben. Brännström forschte zum damaligen Zeitpunkt allerdings bereits mehr als zehn Jahre im Gebiet der Gebärmuttertransplantationen und war bereit, eine Pilotstudie am Menschen durchzuführen. Weiterlesen

München: Bedürftige nutzen Chance auf kostenlose Verhütung nicht

München: Bedürftige nutzen Chance auf kostenlose Verhütung nichtFür die ärmsten der Armen ist Verhütung in Deutschland eine kostspielige Angelegenheit. Manchmal ist so wenig Geld für Verhütung da, dass die Menschen auf die natürliche Familienplanung zurückgreifen müssen. Sie verhüten also nach Kalender und hoffen einfach, dass sie dabei nicht schwanger werden.

Bis Ende 2003 konnten sozial schwache Menschen in Deutschland kostenfrei auf ärztlich verordnete Verhütungsmittel zugreifen. Ab dem Jahr 2004 war dies jedoch nicht mehr möglich. Fortan musste man selbst für die Kosten aufkommen – ganz gleich, wie viel man verdient. Die Organisation Pro Familia wünscht sich die Verhältnisse von 2003 zurück und setzt sich für die kostenfreie Abgabe von Verhütungsmittel für sozial schwache Familien ein. Die Stadt München ist in Deutschland übrigens eine Ausnahme: Seit rund einem Jahr stellt sie sozial schwachen Frauen kostenfreie Verhütungsmittel zur Verfügung.

Doch macht das überhaupt Sinn? Das Beispiel der Stadt München zeigt, dass eventuell gar kein Interesse daran besteht, auf kostenlosem Wege an Verhütungsmittel zu gelangen. Lediglich 2,1 Prozent des Etats zur kostenfreien Abgabe von Verhütungsmitteln wurden im vergangenen Jahr in München genutzt.  Weiterlesen

Antibabypille: Das sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Pillen

Antibabypille: Das sind die Unterschiede zwischen den einzelnen PillenDie Antibabypille ist in Deutschland neben dem Kondom das Verhütungsmittel der Wahl. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Wenn eintausend Frauen die Pille über einen Zeitraum von einem Jahr hinweg verwenden und gleichzeitig in einem durchschnittlichen Rahmen sexuell aktiv sind, dann werden statistisch gesehen lediglich drei Frauen trotz Verhütung schwanger. Dieser Wert (der sogenannte Pearl-Index) ist für ein Verhütungsmittel phänomenal.

Die Pille ist nicht nur sicher, sondern auch äußerst vielfältig. Frauen können zwischen Dutzenden von Antibabypillen wählen. Dabei stellt sich die Frage, wieso es überhaupt so viele unterschiedliche Präparate gibt. Diese Frage beantworten wir Ihnen im folgenden Artikel.  Weiterlesen

Kondome: Verzichten Männer freiwillig bei attraktiven Frauen?

Kondome: Verzichten Männer freiwillig bei attraktiven Frauen?Eine britische Studie hat gezeigt, dass Männern Verhütung nicht mehr so wichtig ist, wenn sie eine attraktive Frau vor sich haben. Dabei ist es ihnen – laut Studie – nicht einmal wichtig, ob die Frau ein erhöhtes Risiko aufweist, unter verschiedensten sexuell übertragbaren Krankheiten zu leiden.

Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen die Studie einmal etwas näher vorstellen. Wir beschränken uns dabei nicht nur auf eine Wiedergabe der Ergebnisse und Erkenntnisse, die die Forscher aus ihrer Studie gezogen haben, sondern zeigen zudem, an welchen Stellen man die Studie durchaus kritisieren kann.

Durchgeführt wurde die Studie übrigens an den Universitäten von Southampton und Bristol. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift British Medical Journal Open. Weiterlesen

Morbus Crohn: Wird durch die Antibabypille begünstigt

Morbus Crohn: Wird durch die Antibabypille begünstigtBei Morbus Crohn handelt es sich um eine chronische Entzündung des Verdauungstraktes, die aktuell nicht heilbar ist, sondern lediglich behandelt werden kann. In Deutschland leiden rund 300.000 Menschen an dieser Erkrankung.

Genetische Veranlagungen scheinen die Hauptursachen zu sein, allerdings gibt es zahlreiche Faktoren, die den Ausbruch der Krankheit begünstigen können – zum Beispiel Rauchen oder Stress.

US-amerikanische Gastroenterologen haben nun herausgefunden, dass auch hormonelle Verhütungsmittel zu einem Ausbruch der Krankheit führen können. Wir haben uns die entsprechende Studie einmal näher angeschaut und im Folgenden für Sie aufbereitet. Weiterlesen

Schwangerschaft: Wenn der Mann unangenehm riecht

Schwangerschaft: Wenn der Mann unangenehm riechtDie Zeit der Schwangerschaft ist für Frauen nicht einfach: Sie werden zu wahren Nervenbündeln, entwickeln seltsame Gelüste und empfinden ehemals bekannte Gerüche auf einmal komplett anders.

Die Veränderung des Geruchssinns während der Schwangerschaft ist weiter verbreitet als man dachte: Eine schwedische Studie hat gezeigt, dass rund 70 Prozent aller Frauen während der Schwangerschaft empfindlicher auf Gerüche reagieren. Einige berichten sogar davon, dass sie den Geruch ihres eigenen Ehemannes auf einmal als komplett abstoßend empfinden.

Doch warum ist das so? Welcher biologische Sinn steckt hinter der Veränderung des Geruchssinns bei schwangeren Frauen? Wir sind der Frage für Sie nachgegangen.  Weiterlesen

„Vaginal Seeding“: Richtige Entscheidung bei Kaiserschnitt?

"Vaginal Seeding": Richtige Entscheidung bei Kaiserschnitt?Bakterien sind für neugeborene Kinder ein wahrer Segen, auch wenn diese Aussage auf den ersten Blick paradox klingen mag. Bereits während der Geburt kommen Babys, wenn sie aus dem Geburtskanal herausgepresst werden, mit zahlreichen Bakterienstämmen in Kontakt, die sich im Genitaltrakt der Mutter befinden. Man geht heute davon aus, dass genau diese Bakterien wichtig für das Erstarken des Immunsystems sind.

Bei einer Geburt per Kaiserschnitt ist dies natürlich nicht der Fall. Beim Kaiserschnitt wird das Neugeborene direkt aus dem Bauch der Mutter herausgeholt. Der direkte Kontakt mit zahlreichen Bakterien bleibt aus. Das kann dazu führen, dass das Immunsystem schwach bleibt, da es nicht von Anfang an mit der harten Realität des Lebens in Berührung gekommen ist. Die Folge könnte die Ausbildung verschiedener Autoimmunerkrankungen und Allergien sein – zumindest gibt es diese Vermutung.

In Großbritannien betreibt man daher bei Kaiserschnitt-Kindern das sogenannte “vaginal seeding”. Hierbei werden die Bakterien aus dem Genitaltrakt der Mutter mit einem Tupfer herausgeholt und auf dem neugeborenen Kind verteilt. Auf diese Weise wird der Kontakt mit Bakterien wie bei der regulären Geburt imitiert.

Nun stellt sich die Frage, ob “vaginal seeding” tatsächlich die Zusammensetzung der Bakterien im Körper des Neugeborenen beeinflusst, und ob diese Bakterien einen Einfluss auf das spätere Immunsystem haben. Weiterlesen

Zika-Virus: Regierung empfiehlt Kondome als Schutz

Zika-Virus: Regierung empfiehlt Kondome als SchutzWer aktuell einen Blick in den Gesundheitsteil der gängigen Zeitungen wirft, der wird vermutlich von einer Flut von Artikel zum sogenannten Zika-Virus überschwemmt. Der Virus tritt aktuell vermehrt in Lateinamerika auf, weswegen die Weltgesundheitsorganisation WHO am 01. Februar 2016 den Öffentlichen Gesundheitsnotstand internationalen Ausmaßes ausgerufen hat.

Bei einigen betroffenen Personen, die mittlerweile am Zika-Virus verstorben sind, konnten Symptome des Guillain-Barré-Syndroms festgestellt werden. Hierbei handelt es sich um ein neurologisches Krankheitsbild, bei dem es zu Entzündungen des Nervensystems kommt. Diese äußern sich letztendlich in Form von Muskelschwäche und Lähmungserscheinungen. Diese können wiederum zum Tode führen.

Im Normalfall führt das Zika-Virus allerdings nur zu Fieber und einer Rötung der Haut. Nach der Infektion ist man normalerweise gegen den Virus immun.

Besonders problematisch: Der Zika-Virus kann vermutlich auch auf sexuellem Wege übertragen werden. Die WHO empfiehlt deshalb die Kombination aus Mückenschutz, da das Virus durch Mückenstiche der Gelbfiebermücke auf den Menschen übertragen wird, und Kondomen, da man scheinbar auch vor Menschen nicht sicher ist. Weiterlesen

Humane Papillomviren: Impfung in Deutschland unbeliebt

Humane Papillomviren: Impfung in Deutschland unbeliebtHumane Papillomviren (kurz: HPV) befallen sowohl die Epithelzellen der Haut als auch die Schleimhäute und führen in den meisten Fällen zu unkontrollierter Warzenbildung. Im speziellen Fall des Anal- bzw. Genitalbereichs spricht man von Genitalwarzen. Der Grund für die Warzenbildung ist der, dass Humane Papillomviren die jeweiligen Zellen infizieren und dort für ein unkontrolliertes, tumorartiges Wachstum sorgen.

Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkomission (kurz: STIKO) eine standardmäßige Impfung gegen HPV bei Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Ständige Impfkomission trifft sich zweimal jährlich und gibt Richtlinien für wichtige Belange heraus, die sich auf das große Thema Gesundheit beziehen. Die wichtigsten Aspekte sind dabei Impfungen, Infektionskrankheiten und die Forschung.

Bei der Impfung gegen Humane Papillomviren gibt es allerdings ein Problem: Ein Monitoring existiert nicht. Sprich: Man weiß nicht, wie viele Mädchen sich tatsächlich gegen HPV impfen lassen. Außerdem weiß man nichts über lokale Unterschiede und die Impfquoten der jeweiligen Altersgruppen.

Forscher des Robert-Koch-Instituts wollten diesen Missstand beheben und haben mit Hilfe der meisten kassenärztlichen Vereinigungen Daten in Bezug auf die tatsächliche HPV-Impfquote in Deutschland erhoben.  Weiterlesen

Aktuelle Studie: Wie verhüten Jugendliche im Jahr 2015?

Aktuelle Studie: Wie verhüten Jugendliche im Jahr 2015?Über die Jugend von heute wird viel erzählt: Sie kümmern sich nur um ihr Smartphone, kennen keine Verhütung, möchten aber immer früher Sex haben. Mädchen werden bereits mit 13 schwanger und lassen sich noch vor ihrem 18. Geburtstag ein zweites Kind einpflanzen.

Die aktuelle Studie Jugendsexualität 2015 spricht jedoch andere Worte. Sie wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (kurz: BZgA) durchgeführt und beschäftigt sich mit dem Umgang von Jugendlichen mit dem Thema Sex.

Das Ergebnis der Studie: Jugendliche warten auf den richtigen Partner oder die richtige Partnerin und verhüten beim ersten Geschlechtsverkehr – die sexuelle Aufklärung scheint also gefruchtet zu haben.

Auch interessant: In einigen Punkten unterscheiden sich deutschstämmige Jugendliche von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Welche Ergebnisse die Studie sonst noch hervorgebracht hat, erfahren Sie im folgenden Artikel. Weiterlesen

Ratgeber: Was man über Thrombosen wissen sollte

Ratgeber: Was man über Thrombosen wissen sollteDie Antibabypille wird immer wieder mit Thrombosen in Verbindung gebracht, obwohl sie alleine lediglich einen sehr geringen Beitrag zu dieser Gefahr leistet. Erst in Kombination mit anderen Risikofaktoren wird die Pille zur Gefahr.

Da momentan sehr viel über diesen Zusammenhang diskutiert wird, möchten wir unseren Lesern im Folgenden alle wichtigen Informationen über Thrombosen an die Hand geben. Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel zur Aufklärung beitragen können.

Man spricht immer dann von einer Thrombose, wenn sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß bildet. Solche Blutgerinnsel bilden sich hauptsächlich in den Venen also in den Blutbahnen, die zum Herzen hinführen. Thrombosen können grundsätzlich überall entstehen, allerdings treten sie am häufigsten in den Beinen auf.

In Arterien können Thrombosen ebenfalls auftreten, allerdings ist deren Zahl im Vergleich zu Thrombosen in den Venen auffallend gering. Wir konzentrieren uns hier deshalb nur auf venöse Thrombosen, die in den Beinen vorkommen.

Die meisten Menschen kennen Thrombosen übrigens nur aus dem Krankenhaus, wo man teils Thrombosestrümpfe tragen muss und Thrombosespritzen erhält, damit sich eben solche Blutgerinnsel aufgrund des Bewegungsmangels im Krankenhausbett gar nicht erst bilden. Weiterlesen

Ratgeber: Alternativen zu hormonellen Verhütungsmitteln

Ratgeber: Alternativen zu hormonellen VerhütungsmittelnFür viele Frauen ist die Antibabypille ein rotes Tuch, da diese während der Einnahmezeit zu zahlreichen Nebenwirkungen führen kann. Dazu zählen beispielsweise Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Müdigkeit und noch vieles mehr. Mögliche Nebenwirkungen variieren dabei von Person zu Person. Manche Frauen haben beispielsweise so gut wie keine Nebenwirkungen und fühlen sich durch die Antibabypille deutlich besser.

Wer jedoch unter Nebenwirkungen leidet, bereits verschiedene Sorten von unterschiedlichen Herstellern ausprobiert hat und immer noch Nebenwirkungen erfährt, der sollte sich über kurz oder lang nach nicht-hormonellen Alternativen umschauen.

Andere hormonelle Verhütungsmittel sorgen nämlich meist für ähnliche Nebenwirkungen. Das ist auch kein Wunder, da immerhin dieselben Wirkstoffe und Hormone enthalten sind – sie werden dem Körper lediglich auf eine andere Art und Weise verabreicht.

Im folgenden Artikel erhalten Sie eine knappe Übersicht darüber, welche anderen Verhütungsmittel es sonst noch gibt, die nicht auf Hormonen basieren. Dabei nennen wir stets die wichtigsten Fakten und was man über das jeweilige Verhütungsmittel wissen sollte.  Weiterlesen